Warum Social Media für kleine Reitbetriebe kein „Nice-to-have“ mehr ist – und wie man realistisch damit startet
- Nadine Neufeld
- 3. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Viele kleine Reitbetriebe wissen, dass Social Media wichtig ist, fühlen sich aber von der täglichen Content-Produktion überfordert. Die gute Nachricht: Für einen wirkungsvollen Auftritt braucht es weder komplexe Strategien noch stundenlange Planung. Entscheidend ist ein klarer Fokus – und ein authentischer Einblick in den Alltag.
1. Sichtbarkeit dort, wo Eltern und Reitschüler suchen
Eltern informieren sich heute primär online. Wer bei Google oder Instagram gar nicht erscheint, wird schlicht übersehen. Ein gepflegtes Profil schafft Vertrauen:
Fotos der Anlage
kurze Einblicke in die Reitstunden
klare Informationen zu Kursen und Kontaktmöglichkeiten
Diese Basics reichen oft schon, um professioneller zu wirken als andere Betriebe in der Region.
2. Vertrauen entsteht durch wiederkehrende Inhalte
Reitbetriebe haben einen grossen Vorteil: Der Alltag bietet natürliche, glaubwürdige Inhalte.Wiederkehrende Formate helfen, regelmässig zu posten:
Wochenstart mit einem Pony oder Pferd aus dem Stall
kurze Sicherheitstipps
Eindrücke aus Reitstunden oder Kursen
Ausbildungsverlauf eines Schulpferdes
Solche Formate fördern Bindung, ohne zusätzlichen Aufwand im Alltag zu erzeugen.
3. Kurze Videos wirken stärker als lange Texte
Die Reichweite auf Instagram und TikTok wird aktuell stark durch kurze Videos bestimmt. Authentische Clips aus dem Stall wirken oft stärker als perfekt produzierte Produktionen.Einfache Ideen:
Putzen und Vorbereiten eines Ponys
kurze Sequenz aus dem Unterricht
Blick hinter die Kulissen beim Stallteam
ein 10-Sekunden-Tipp zur Pferdepflege
Das Ziel ist Nähe, nicht Perfektion.
4. Klare Kommunikation spart Zeit
Viele Anfragen entstehen, weil online Informationen fehlen oder unübersichtlich sind. Ein strukturierter Social-Media-Auftritt reduziert Rückfragen erheblich:
Kursdaten
Altersangaben
Preise
Anmeldeprozess
Gut platzierte Informationen schaffen Klarheit – sowohl für Eltern als auch für den Betrieb.
5. Realistischer Start: 3 Schritte
Für kleine Reitbetriebe reicht oft ein schlichter, aber konsequenter Aufbau:
Ein wiederkehrendes Format wählen
Einmal pro Woche posten, dafür regelmässig
Alltagsszenen dokumentieren, statt inszenieren
So entsteht ein nachhaltiger Rhythmus, der ohne zusätzlichen Aufwand funktioniert.
Wer eine klare Vorlage, konkrete Beispiele und einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen sucht, findet dies im Social Media Guide von EquiComm. Der Guide richtet sich speziell an kleine Reitbetriebe und erleichtert den Einstieg spürbar.



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